
Juhu – die Sonne strahlte vom blauen Himmel, ganz wie gewünscht und erhofft! Was im Winter immer toll ist: die Farbe der Flüsse! Es war allerdings nicht so viel Wasser drin wie sonst. Und somit erweiterte mich meine Fotosammlung vom Zusammenfluss Indus/Zanskar um eine weitere Variante (s.o.). Wir fuhren runter und 1 Reisender legte sich ins Wasser.
1
2
Danach fuhren wir zum Kloster Likir mit der ältesten großen Außenstatue Ladakh. Hier gab es auch nur wenige anwesende Mönche, aber sie brachten uns Tee und Kekse.
3
4
5
6
7
8
9
Wir hatten Lunchpakete dabei und ließen uns diese auf einer Wiese schmecken. Das war total nett. Dolma bekam die Nachricht, dass in Saspotse ein Schneeleopard gesichtet worden sei. da wollten wir ja sowieso hin! Also los! Es waren schon wartende Gruppen mit Ferngläsern, Spektiven und Tele-Kameras da, die warteten. Meistens setzen Aktivitäten erst nach 15:00 ein. also Zeit genug, vorher noch die Holzbuddhas anzugucken! Diese befinden sich etwas überhalb des Ortes. Man hatte die Statuen in einen anderen Raum geschafft, der trockener war. Die Wandmalereien sind geblieben – aber natürlich weiterhin gefährdet.Über die Bedeutung und Herkunft wusste aber niemand wirklich was.
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
Unten war erstmal weiterhin nichts zu sehen, aber dann jubelten doch einige auf! Schneeleopardenmama lag herum und ihre Kleinen tollten etwas durch die Gegend. Mit dem bloßen Auge nicht erkennbar. Beim Blick durch das Spektiv bin ich auch eher weiterhin etwas „blind“, aber dem dem dabei gemachten Handybild konnte ich dann doch was sehen!
liegender Schneeleopard auf Handy durch Spektiv
Was total schön ist: die Leute arbeiten wirklich zusammen! Keine Konkurrenz oder „mein Kundschaft/deine Kundschaft“. Und so konnten wir durch die Geräte gucken und unsere Handys wurden daran gehalten und geknipst oder gefilmt.
20
21
Ich kann einer Tiersichtung immer noch nicht so viel abgewinnen, erst recht nicht, wenn sie soweit fort ist, dass man mit dem bloßen Auge nix erkennt. Aber es war auch nicht furchtbar, dort herum zu stehen. Der eine Mensch aus Ulley, den ich vor 3 Jahren dort traf, war auch wieder hier und wir erkannten uns. Das war auch nett.
Gruppe war glücklich und ich zufrieden. Danach kam allerdings ein Unglück: unsere neue Unterkunft in Uleytokpo war nicht so, wie wir es uns vorstellten. So gar nicht. Insbesondere war sie zu kalt und sehr lieblos. Wir beschlossen: 1 Nacht bleiben wir, dann geht es wieder nach Leh zurück. Würden wir zwar weitere Anfahrt haben, aber die Vorstellung, Heiligabend hier in der Kälte und Ungemütlichkeit zu sitzen war so gar nicht schön.
Bei Unterkunft
Am nächsten Tag war also Heiligabend! Würde uns weihnachtlich zumute werden?