Bundi – Tiger und Panther verwehren die Wanderung

10. + 11. Januar 2026

 

 

Den ersten Tag in Bundi habe ich nicht viel gemacht. Ich war 2010 schon mal hier und hatte den Ort als recht nett in Erinnerung. Das war er auch immer noch. Allerdings waren damals viel mehr westliche Reisende unterwegs, diesmal kaum. Ob sich alles nur noch mehr auf die Hauptorte konzentrierte?

Ich fühlte mich weiterhin etwas kränklich und lustlos. Aufgerafft habe ich mich zu einem Besuch des Raniji ki Baori. Der ist im Internet relativ bombastisch angekündigt und der Eintritt war auch dem auch eher würdig – die Realität entsprach dann allerdings nicht den Erwartungen. Es war schon hübsch, aber auch schnell besichtigt.

 

Raniji ki Baori

 

Ich war auch beim anderen Stufenbrunnen Dabhai Kund. Der war immerhin umsonst, aber dafür auch nicht sehr beeindruckend.

 

Dabhai Kund

 

Ich fand ein total nettes Lokal mit einem engagierten ruhigen Wirt, da habe ich sehr viel Zeit verbracht und mich meinen gesundheitlichen Jammereien hingegeben. Und ich habe mit meiner zur Wärmflasche umfunktionierten Trinkflasche im Bett herumgelegen. Resultat: am nächsten Morgen ging es mir wieder viel besser und außer einem leichten Husten hatte ich keine körperlichen Wehwehchen mehr.

 

heiße Zitrone

 

Ich hatte das große Fort in Bundi als eine der besten Forts in Erinnerung, da es dort noch nicht so zurechtgemacht und ursprünglicher war und somit mehr Raum für Entdeckungen bot. In meiner Erinnerung gab es entweder keinen oder sehr geringen Eintritt. Das war jetzt anders. Ich lernte, dass gerade Rajasthan zum 01.01.26 Eintrittspreise enorm angezogen hat – für indische Besuchende manchmal doppelt so viel, für westliche eher 3-4 x so hoch wie vorher. Man begründet es damit, dass man die Mehreinnahmen braucht um bessere Rahmenbedingungen zu schaffen. Zu sehen ist davon aber nicht viel. Ich denke, ich gehe auf das Geldthema im Tourismus eher nochmal im Blogpost mit den Nachgedanken ein.

 

Das Tahargarh Fort war weiterhin bombastisch, aber es wirkte nicht mehr so „entdeckungsfreudig“. Interessant war, dass ich beim Eintritt in einem Buch registriert wurde mit Nationalität – und auch meinem nächsten Reiseziel. Hier meine Bilder:

 

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