
Und es kam, wie es kommen musste: die hausmeisterisch nicht ausgelastete Heidi K. entwickelte immer mehr Ideen für ihre kreative Freizeitgestaltung. Insbesondere die Malerei hatte es ihr angetan. Immer häufiger verschwand sie in ihrem Atelier, statt sich der Treppenhausreinigung zu widmen. Kaputte Glühbirnen wurden nicht ausgewechselt, Fahrräder und Kinderkarren versperrten die Fluchtwege, das Gesocks der Großstadt eroberte den Dachboden und um die Einhaltung der Hausordnung wurde sich schon lange nicht mehr gekümmert. Der logischerweise folgende Rausschmiss kümmerte Heidi K. jedoch nicht besonders, konnte sie sich doch ihrem neuen Engagement im künstlerischen Bereich widmen. Es blieb nicht bei der Malerei (hier steht sie stolz vor einem ihrer Frühwerke), nein sie ging an die Bühne, redete nur noch platt und wurde ganz berühmt. Eine tolle Karriere!