Stongde -> Kumik -> Shila Phu – Wasserprobleme

27. + 28. Mai 2026

 

 

Es gibt Tage, da gibt es viel zu erleben. Und davon gibt es dann ziemlich lange Blogeinträge…. Los geht’s! Auf der tollen Straße nach Stongde. Da war ich zwar schon mal, aber nochmal gucken ist ja nie verkehrt. Neben Kloster Karsha ist dies das nächste fotogenste Kloster – das gab es schon im ersten Zanskar-Eintrag zu sehen. Hoch oben auf Felsen thront es und schaut hinab auf das Dorf, was sich wie ein Fladen drum herum ausbreitet. Schwer zu sagen, welcher Ausschnitt am Schönsten ist – also gibt es hier alle:

 

 

 

 

 

Das Kloster selber hat angebaut. Ein größeres Gebäude sorgt für mehr Bequemlichkeit innen und man hofft u.a. dass dieses mehr junge Mönche anzieht. Der Klosterhof ist aber noch alt.

 

 

 

 

Drinnen darf man nicht fotografieren. Ich vermute gerade, dass das inzwischen in so gut wie jedem Kloster in Ladakh + Zanskar ist – ich werde das checken. Im Juli ist hier Klosterfestival und ich überlege, mir das anzuschauen. Mal schauen…. Ich hatte mein Geld im Auto vergessen und Lameth hat es ausgelegt bzw. versucht per Handy zu zahlen. Das war irgendwie ein etwas längeres Prozedere, aber erfolgreich. Dann bekamen wir noch einen Tee.

 

 

Ich staune über die vielen neuen Unterkünfte und besichtigte natürlich einige. Auch das Stongde-Kloster war dabei und hatte ein riesiges Gebäude errichtet. Allerdings war der Mönch mit dem Schlüssel unten und so konnte ich kein Zimmer sehen. Sollen aber sehr bequem sein.

 

 

Die Dörfer Zanskars werden vom Schnee und Gletschern aus den Bergen mit Wasser versorgt. Allerdings wird das langsam u.a. durch Klimaveränderungen weniger. Stongde hat da schon einige Schwierigkeiten. Ganz große Schwierigkeiten hat im Nebental das Dorf Kumik. Es liegt auch höher oben am Berg bzw. lag. Das Wasser versiegte und das ganze Dorf musste umziehen. Jetzt sind oben nur noch 3 Häuser bewohnt, die anderen haben sich alle in der Ebene angesiedelt. Bisher kannte ich nur den Umzug eines ganzen Dorfes aus Mustang/Nepal (wo ich noch hinreisen werde) – nun also auch hier. Zuerst fuhren wir nach oben und schauten die verlassenen Häuser an. Da will man wohl so eine Art Heritage Village draus gestalten.

 

 

 

 

 

Es gibt noch das alte Klostergebäude und die Räume werden weiterhin für die religiösen Zeremonien genutzt.