
Ever since I got back to Leh, my health issues have unfortunately flared up again. My nose has been bleeding again (though not super heavily), and I’m experiencing shortness of breath. It is so frustrating. It seems the time in between wasn’t enough for my lungs and bronchial tubes to properly settle down, and the asthma inhaler is really only keeping things from getting complete horrible.
So what do I do with this realization?
1. I have buried two dreams: I won’t be traveling to the Changthang, nor will I be doing any more major trekking tours.
2. But I don’t really want to go lower down either, because it’s still too hot and humid there.
3. I am trying to put together a nice itinerary in the Indus Valley.
4. I treated myself to a room with a kitchen for my entire stay here and am settling into a sort of everyday routine in Leh.
5. I am trying to keep a close eye on myself and make sure not to make matters worse.
Bisher klappt es relativ gut.
In Leh ist auch immer ein bisschen was los. Z.B. gab es einen Kerzenmarsch, wo man sich an die Toten erinnerte, die vor 1 Jahr bei den Aufständen getötet wurden.
Auch wenn ich jetzt eine Küche habe, gehe ich trotzdem manchmal essen.

Und ich treffe Leute und mache davon kaum Fotos. Bei Lobzang in ihrem Kharlam Cafe ist es immer so nett und man kommt leicht mit Leuten ins Gespräch. Einmal waren drei Herren von der Polizei da. Einer gehörte zu einer Special Anti-Terrorist Force und sagte, es sei aber in dieser Richtung nicht wirklich was los. Er habe noch keinen Terroristen aufgespürt. Ein anderer hatte früher als Guide für Weltweitwandern gearbeitet. Polizei gefällt ihm aber besser u.a. wegen dem regelmäßigen Einkommen das ganze Jahr über.
Bei Nawang im Pashmina-Laden traf ich eine shoppingfreudige Inderin. Sie war ein wenig beschämt, dass sie so eine Shoppingfreude hatte, weil sie auch viel überflüssiges Zeugs erwerben würde. Aber ich sagte ihr, dass ich im Grunde ja dankbar sei, dass wenigstens Leute wie sie den vielen Läden hier Geschäfte bescheren würde, weil eine Stadt ohne lebendige Geschäfte ja ein bisschen unattraktiv sei. Da hat sie gelacht. Und Nawang hat eine weitere Inderin so bezirzt, dass sie gleich 3 Schals erwarb. Manche Leute haben ein wirklich tolles Verkaufsgeschick. Ich nicht.
Dann habe ich meine sämtlichen T-Shirts zum Schneider gebracht und sie kürzen lassen. Ich finde die, die mir vom Schnitt her gefallen, immer einen Tick zu lang für mich. Und es ist wirklich eine große Freude, wie günstig und perfekt hier geändert wird. Eigentlich ist es immer eine gute Idee, dass wenn man was ändern möchte und nach Indien reist, es dort machen zu lassen.
Hier war Biennale und die habe ich verpasst. Aber man hat noch Kunstwerke hängen gelassen und so konnte ich zwei Installationen begucken.




Das Wetter ist übrigens so, wie es sich eigentlich für Ladakh gehört: sonnig und blauer Himmel mit nur manchmal paar Wölkchen.
Ich bin ganz langsam zum Palast hoch. Ist doch immer wieder fein, runter zu gucken.

Und dann habe ich Eva getroffen. Das war jahrelang eine wichtige Freundin für mich, mit der ich viel in Ladakh erlebt habe und regelmäßig in Bayern zu Wandertagen getroffen habe. Leider gibt es einen wichtigen Punkt der Lebensanschauung, der es mir unmöglich machte, weiterhin engen Kontakt zu haben. Und wir hätten nicht gewusst, wie man das geschickt ausklammert. Das war vor 3 Jahren. Und seitdem hab ich sie immer mal wieder vermisst, da wir in bestimmten Punkten so gut zusammen sein konnten, wo ich keine weitere Person gefunden habe, mit der ich das auch so teilen könnte.
Wir haben uns zum Kaffee und nochmal zum Abendessen getroffen und es war tatsächlich wieder sehr nett und vertraut. Aber das trennende Thema haben wir vermieden und keine Ahnung, ob oder wie es weiter geht. Aber die Erzählungen jetzt hab ich erstmal genossen.
Ich war auch nochmal wieder beim Friseur, aber diesmal hat er bisschen viel abgeschnitten. Ich brauche jedenfalls wohl keinen weiteren Haarschnitt mehr vor der Heimreise.


Ich war auch bei Dolma im Laden und wir haben schön geschwätzt. Und ich habe unseren besten Guide Sonam getroffen und darüber geredet, wie es so mit der Trekkingsituation hier ausschaut (Strecken sind durch Straßen weg, Pferde sind sehr teuer, wo gibt es Homestaymöglichkeiten usw.). Wenn es mit mir gut geht, gehen wir vielleicht noch zusammen los. Das wäre schön.

Ich habe mir hier jedenfalls so eine Art Alltag eingerichtet. Und ich habe aber Stress daheim (wo ich meine Wohnung über Airbnb vermiete), da mein Router oder die Verbindung ein Problem aufweist, welches sich ohne meine Anwesenheit daheim nicht lösen lässt. Das hat viel Zeit und Mühe und Ärger gekostet. Und meine Bahn daheim stellt ihren Betrieb bis Anfang November ein – d.h. kein W-Lan in der Wohnung und keine gute Möglichkeit der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln (die Haltestelle für den Schienenersatzverkehr ist voll weit weg von meiner Wohnung) macht die Airbnb-Vermietung schwierig. Und da ich bisher keine Buchungen für den Oktober habe und meine Gesundheit hier so doof ist und meine Indienfreude so gering und meine Trekkingwünsche Kaschmir nicht gehen – hab ich mir jetzt einen früheren Rückflug gebucht und bin dann schon Anfang Oktober wieder daheim.
Und dann habe ich noch einen Agenturkollegen getroffen, den ich persönlich noch nicht kannte. Mukesh hat für 2 Leute eine Spiti-Reise durchgeführt und hat sich dabei als sehr gut herausgestellt. Und als ich mitbekam, dass er hierher reisen würde, habe ich zugesehen, dass wir uns treffen können. Er hat 8 Kumpels, die seit Jahren immer eine Trekkingtour gemeinsam unternehmen, gerne etwas abseits der beliebteren Routen. Sie wohnen alle im Süden Indiens. Ich finde das so toll, dass sie sich gefunden haben und es schon über Jahre gut funktioniert. Alles nette Herren mit angenehmer Gruppenstimmung.
Für den nächsten Tag habe ich gefragt, ob sie für ihre Akklimatisierungsfahrt noch einen Platz frei haben. Ja, ich darf mit! Und davon berichte ich dann im nächsten Blogpost.