

Da ging es also wieder los! Wie immer vor einer größeren Reise das Hadern damit, die Bequemlichkeit des eigenen Heims zu verlassen. 5,5 Monate Sehnsucht nach Kuscheldecke, vollem Kleiderschrank, eigener Küche und dreilagigem Klopapier. Wie immer aber auch die Ahnung, dass ich Sachen erleben werde, die es mir mehr als wert sind, diese Bequemlichkeit zu verlassen.
Dinge haben sich über die Jahre verändert. Während ich früher immer keine Bange bzgl. der Flughafenanreise per Bahn habe, bin ich jetzt viel unruhiger damit. Besonders mit 2 x umsteigen und auch bereits erlebter Probleme auf der Strecke (technische Probleme, medizinische Notfälle etc.). Diesmal wurde einem Güterzug Vorfahrt gewährt, was eine Verspätung ausmachte, die aber überhaupt nicht schlimm war. Bisschen schlimmer war, dass es kälter und zugiger auf den Wartebahnhöfen war als ich dachte und ich so etwas vor mich hin bibberte.
Am Flughafen war es auch nicht wie früher, wo man 3 Std. eher anreiste, elendig lange in diversen Schlangen stand und es dann normal zum Gate schaffte. Diesmal war ich 20 min durch! Boardkarte daheim, Gepäck ohne Schalter aufgegeben, bei der Security kein umständliches rausgekrame der elektronischen Sachen mehr – und somit auch null Schlange. Trotzdem besser als banges Warten, ob alles klappt.


Nächste Überraschung: der Flieger war riesig – und total leer! Ich hatte eine Viererreihe für mich alleine!