DEL -> KTM -> PKR – Superman schläft, streichelt einen Hund und rettet uns

29. + 30. Juli 2026

 

 

Auch dieses Taxi fuhr durch die schmalen seltsamen Straßen des Viertels statt die große breite Straße zu nehmen. Ich staunte noch einmal, wie Delhi auch ausschaut.

 

 

Und dann war ich am Flughafen und alles lief reibungslos ab.

 

 

Auch der Flug war problemlos, erstaunlich ruhig trotz kleiner Maschine und Monsun. Vielfach war es sogar wolkenfrei. Bis wir dann zum Kathmandu-Tal kamen.

 

 

 

Aber auch diese Wolkenbank war nicht so schlimm und der Flieger drückte immer weiter nach unten. Bis…..

 

 

…. bis er auf einmal wieder noch oben riss und höher und höher flog. Mein kleines Hasenherz bubberte schon wieder los und die schweißigen Handflächen krallten sich in den Sitz. Und dann kam nach Minuten die beruhigende Pilotenstimme. Allerdings war ich mir nicht ganz sicher, was er sagte. Irgendwas sei am Flughafen unten gemeldet worden, weswegen es gerade keine gute Idee einer Landung sei. Ich meinte, er hätte „Vögel“ gesagt. Jedenfalls drehten wir noch eine große große Runde und irgendwie beruhigte ich mich wieder etwas. Ich glaube, die Air India PilotInnen sind schon ganz schön gut.

 

 

Und da wir so eine schöne Sicht hatten und die Wolken nicht ganz so dicht und dramatisch waren, staunte ich nicht schlecht, als ich aus dem Flughafengebäude raus kam und es regnete. Und dann regnete es immer mehr und der Monsun war voll in Gange. Ich war im schützenden Auto, aber viele nicht. Und die Straßen waren verstopft und wir kamen sehr sehr langsam voran.

 

 

 

 

 

 

 

Hier noch um die Ecke und dann war ich endlich angekommen und freute mich riesig, Ute und Beate zu sehen! Und ein nettes Zimmer zu bekommen.

 

 

Am nächsten Tag hatten wir Bustickets nach Pokhara. Wir konnten zu Fuß zur Haltestelle laufen. Dabei sahen wir schon den schlafenden Superman.

 

 

 

Der Bus war klimatisiert, relativ bequem, sauber, die Straßen waren besser (und im Gegensatz zur Saison leerer) und die Raststätten recht gut mit feinem Kaffeeangebot. Auch die Rausfahrt aus Kathmandu war OK – außer dass es irgendeinen kleinen Stress mit der Polizei gab.

 

 

 

An einer Raststätte spielte Superman mit den Hunden. Die Haltefrequenz war übrigens absolut ausreichend für Toilettengänge.

 

 

 

 

 

 

Teilweise war die Straße ruckelig und man sah auch so einige Erdrutsche durch Monsun und holperte über Baustellen, aber vor Pokhara war die Straße richtig gut und die Busfahrzeit war auf 7 Stunden im Vergleich zu vorher rund 10 Stunden runtergegangen. Leider ist die Strecke nicht sonderlich attraktiv zum gucken. Und der Buspreis lag deutlich unter 10,- Euro. Gute Entscheidung.

 

 

Allerdings setzte auch Stress ein. Die Permitbestimmungen wurden unter deer neuen Regierung viel strikter gehandhabt und man bestand auf Nachweise von Versicherungen mit Helikopterrettung. Hatten wir nicht. Ich war in meinem Nepalleben immer ohne gereist und der Kollege hatte es versäumt, uns darauf aufmerksam zu machen. Wir hatten einen absoluten Stress und ich sah schon die Reise quasi ins Wasser fallen. Keine Ahnung, wie es passierte, aber ich habe die Vermutung, dass Superman geholfen hat. Am späten Nachmittag waren die Permits dann tatsächlich ausgestellt. Wir können wie geplant weiter reisen. Aber der Stress, den wir hatten, der hat mir zugesetzt.

 

Pokhara war heißschwül und leer. Aber da kein Regen runterkam, hatten wir doch eine recht gute Zeit. Ich war endlich beim Inseltempelchen (ganz nett, aber nicht so lohnenswert, dafür sprachen wir mit einem nepalesischen Hitleranhänger), wir guckten die leeren Geschäfte und Lokale, wenigen westlichen Gesichter und wirklich verhältnismäßige hohe Sauberkeit. Nepal gibt sich einerseits sehr viel mehr Mühe Touri-einladend zu sein. Andererseits ist es mit Permits und Gebühren insgesamt auch anstrengend als Reiseland. Aber momentan freuten ich und wir uns mehr über das Hiersein und die Annehmlichkeiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann liefen wir noch etwas an der Uferpromenade, machten endlich ein Gruppenfoto und ließen uns dann absolut leckeres Essen und Trinken schmecken.

 

 

 

 

 

Die Unterkunft begeistert mit weichem sauberen Bett und so schlummerten wir glücklich dem Start Richtung Mustang entgegen. Wir haben schon unsere Guide getroffen, ihr genehmigt, ihren Sohn mitzunehmen, damit er mehr lernt und dann haben wir noch einen Fahrer und uns aber Flexibilität vorbehalten und keine festen Orte für die Unterkunft anvisiert. Es ist so eine Mischung aus Individual- und Pauschalreise.