Dilijan – Fahrt, Regen und Hunde

01.10.2021 – 2. Teil

Ich hatte Gefallen gefunden am Taxifahren – insbes. wenn die anvisierte Strecke zu umständlich mit den Öffentlichen wäre. Es waren nur 37 km nach Dilijan und auf denen ertrug ich Adriano Celentano und Elektrozeugs.

 

Aber zuerst noch Verabschiedung von der lieben Gastfamilie – mit Klein Elisa habe ich morgens noch Klötzchen in einen Würfel versenkt

 

liebe Gastfamilie

 

Die Gegend um den Sevansee zeichnet sich aus durch kahle Berge und Hügel. Es heißt, dass de Leute es früher zu kalt hatten und zu viele Bäume zum heizen abholzten.

 

Straße nördlich vom Sevansee

 

Dann kam ein Tunnel, 2 km lang. Und als wir aus dem wieder raus kamen, staunte ich nicht schlecht: Bäume! Massenhaft Bäume!

 

Hinter dem Tunnel

 

Und als ich dann in Dilijan ankam, war auch der Regen da. Und wollte den Resttag nicht mehr aufhören. Ich musste aber doch rauslaufen und bisschen rumschlagen. Dabei traf ich eine neue Sorte Hund. Sie waren recht zahlreich, lebten auf der Straße und hängten sich gerne an Leute ran. Mir dienten sie manchmal als Optimierung eines Fotomotivs

 

Besser mit Hund
Da hat sich eine Nana im Spiegel versteckt
Wahrscheinlich flehender Leckerliblick. Hat aber nur für ein Foto gereicht

 

Und dann habe ich noch einen Schwan aus Stein geknipst und das war’s auch schon für den Tag.

 

Steinschwan

 

Dilijan ist voll der beliebte Urlaubsort – bei ArmenierInnen und ausländischen Gästen. Es gilt als die Schweiz Armeniens. Bei Regen sieht man davon aber eher sehr wenig. 1958 wurde der Wald ein Staatswald und 2002 ein Nationalpark. Neben dieser botanischen Freuden ist es aber auch eine Art kulturelles Zentrum geworden. Reiche Leute bauten sich hier Villen, Kunstschaffende zogen zu, Urlaubende genossen den Flair und es fühlt sich lange nicht so sowjetisch an wie die anderen Orte.

 

Und da die Wettervorhersage regenlos war und mir der Ort prinzipiell gefiel, verlängerte ich meine geplanten 2 Nächte auf 4.

 

Hat es sich gelohnt? Nächste Blogposts abwarten!