Ghami -> Lo Manthang – Der Hund wird im Waschbecken gesäubert und benimmt sich danach wie irre

6. August 2026

 

 

Da wir gerne ein bisschen in der Landschaft herumlaufen, beschlossen wir, zu Fuß nach Dhakmar zu gehen. Der Ort ist bekannt für seine enormen roten Felsen. Wir wanderten zuerst das Dorf hinab und über eine kleine neue Hängebrücke über den Fluss. Fahrer Shankar war dabei, Sohn Dipsan nicht. Er jammerte manchmal etwas rum, dass er sich nicht so gut fühlte. So auch an dem Tag.

 

 

 

Dann ging es einen Bergpfad hinauf zu einem total schönen Aussichtspunkt, wo wir verweilten. Man konnte ganz schön viele verschiedene Bergdetails gucken. Leider wieder mit hängenden Wolken. Ute war an dem Tag perfekt zur Landschaft gekleidet. Und meine Laune war sprunghaft gestiegen als wir los gingen. In Bergen herumlaufen hilft bei mir bei schlechter Laune offensichtlich immer noch ziemlich gut.

 

 

 

 

 

 

 

 

Und dann bogen wir um die Ecke und konnten die gewaltigen roten Felswände angucken. Das war so beeindruckend, dass ich die Kamera hierhin und dorthin hielt, Details anvisierte und versuchte, die ganze Pracht auf ein Bild zu kriegen. Und deswegen gibt es jetzt wahrscheinlich viel zu viele Bilder zu sehen, aber ich kann mich einfach nicht entscheiden, was mir am besten gefällt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir liefen zu dem Ort leicht nach unten.

 

 

 

 

 

 

 

In den Felsen sind die sogenannten Sky Caves, d.h. in die Felsen gebaute Art Höhlen, wo man früher wohnen, rausgucken und meditieren konnte. Ein Pfad führte nach oben. Da es so viel geregnet hatte, wirkte er nicht super fest und das letzte Stück mochte ich aus Höhenangst nicht gehen. Ute und Beate waren da, sagten aber, dass man da nicht wirklich gut was sehen konnte, da man in die erste Höhle durch einen feuchten Gang hinein kriechen musste und das wäre keine Freude gewesen. Aber auch von außen fand ich das alles sehr beeindruckend und lohnend.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Blick von oben war auch hübsch. Man hätte von hier noch über einen Pass weitergehen können nach Ghar Gompa, aber das war an dem Tag nicht unser Plan. Statt dessen gingen wir wieder zurück und hatten auf dem Aussichtspunkt unser Lunchpaket.

 

 

 

Dann fuhren wir weiter.

 

 

In Chharang legten wir einen Kaffeestop ein und das war voll lohnenswert. In dem Cafe wurde ein Hund im Waschbecken gewaschen und danach ist er wie verrückt herumgesaust und hat sich hier und dort gewälzt und rannte wieder hierhin und dorthin. Sehr interessantes Verhalten.

 

 

 

Dann haben wir einen Betrunkenen gesehen, der aus einem Lokal hinausgeführt wurde und sich auf die Straße setzte. Shankar hatte kleine Pflaumen gekauft, die sehr lecker schmeckten. Wir trafen einen Gouvernment Worker, der zu zweit auf dem Motorrad unterwegs war, um hier irgendwas in der Infrastruktur zu verwalten und zu checken. So ganz haben wir es nicht verstanden – er hatte jedenfalls Civil Engineering studiert. Und dann haben wir noch einen Trupp junger Menschen gesehen, die mit Filmaufnahmen beschäftigt waren. Ein junger Mann war der Sänger, aber er wollte nicht in das Video (jedenfalls nicht in diesen Teil). Es sollte eine Geschichte über Mustang und die Liebe werden. Jetzt warte ich ganz gespannt, dass es in seinem Youtube-Kanal auftaucht.

 

 

 

 

Dann fuhren wir weiter und kamen zu einem Pass, wo man einen tollen Blick auf die breite Lo Manthang Hochebene hat. Schön war, dass es auch etwas mehr sonnige Abschnitte hatte.

 

 

 

 

 

 

Hier war auch eine interessante Bank, die 2023 von einem Schweizer und einem Dresdner Doktor aufgestellt worden war.

 

 

Und dann fuhren wir nach Lo Manthang, staunten, wieviel belebter es hier war, fanden die Landschaft schon mal super, fanden auch eine nette Unterkunft und freuten uns nach lecker Abendessen auf den nächsten Tag.