Karakol – Schafe, Kühe und Pferde

17.04.2022

 

Neben dem Sanatorium bekam ich auch den Tiermarkt von Karakol empfohlen. Der findet Sonntags sehr früh statt und soll einer der größten und besten in Asien sein. Das sollen inzwischen auch TouristInnen mitbekommen haben und dort ganz zahlreich rumlaufen. Ich vertraute auf die Nicht-Saison – und habe tatsächlich kein anderes fremdländisches Gesicht. Der Markt fängt in der Nacht an und soll bis ca. 10:00 geben – also früh aufstehen. Insbesondere da er 4 km von meiner Unterkunft war. Aber ich war hochmotiviert, in der Nacht aufzustehen, da ist es dann anders als sonst ist. Also 4 km, 4:00 aufstehen und Karakol bei Nacht angucken.

 

beleuchtete Straße

 

Es war ganz ruhig, ganz paar kleinere Tiere waren unterwegs und ich bin gerne gegangen. Dann war ich fast da, noch um die Ecke von einer Moschee – und die Nacht hellte ein wenig auf.

 

Moschee

 

Die meisten Marktmenschen waren schon da, aber einige noch bei der Anreise. Da konnte ich dann sehen, wie Tiere transportiert werden, wenn man kein großes Auto hat.

 

Kofferraumschafe

 

Der Markt ist den Tieren nach unterteilt. Die Schafe werden in einer Straße angeboten. Da säumen die Herren und sehr wenigen Damen die Ränder und halten ihre Tiere am Seil und andere Menschen gehen durch und begutachten.

 

Schafe

 

Manche haben nur sehr wenige Tiere anzubieten, andere mehrere. Besonders beliebt sind die Fettschwanzschafe. Die haben ein teilweise enormes Hinterteil. Hier ein paar Bilder:

 

mehrere Schafe

 

Verkäufer

 

Handymensch mit Schafwarenangebot

 

widerspenstige Ware

 

viel Ware

 

Schaf mit evtl. Zukunft

 

Dann gab es das Kuhabteil, welches in den Pferdeteil überging. Ich habe auch von Kamelen gelesen – aber keines gesichtet. Auch hiervon eine Fotoauswahl:

 

Kuhwaage

 

Vorführung der Milchproduktion

 

müder Verkäufer

 

Handymann

 

noch ein Handymann

 

Geld wechselt Besitzer

 

Kuhnachwuchs

 

Handyfrau

 

Kleiner Verkäufer

 

Pferde waren am schwierigsten. Sie waren sowieso z.T. etwas nervös und bewegten sich schneller und ich musste aufpassen, dass die mir nix tun. Manchmal mussten mich auch Menschen retten, weil ich die Gefahr von links, rechts oder hinten nicht sah.

 

Pferdkind

 

Proberitt

 

Danach nahm ich ein Taxi zurück, frühstückte, verabschiedete mich, nahm wieder ein Taxi zum Bushof und fuhr dann nach Bishkek. Ich war definitiv froh, da noch hingegangen zu sein.