Nepal – Mustang – Vor der Reise

25. Juli 2026

 

Landschaft Richtung Upper Mustang

 

Im März 2023 stand ich nach dem Abstieg von der Annapurna-Runde Richtung Kagbeni da, habe in Richtung Mustang gestarrt, wollte gerne hin, aber dachte, dass das in absehbarer Zeit nicht klappen würde. Und schon nur etwas über 3 Jahre später ist es doch soweit! Und warum? Ich muss aus Visagründen Indien verlassen und kann dann wieder einreisen. Was ist nicht so weit weg und eine gute Reisezeit während des großen Monsuns? Mustang in Nepal – genauso wie Ladakh abgeschirmt von den hohen Bergen und eine Art Hochgebirgswüste.

 

Und weil ich in Nepal sowieso nicht so viele Leute kenne und nicht mehr so gerne alleine reise und sowieso eine liebste Reisefreundin habe, die Lehrerin ist und somit jetzt Sommerferien hat, hab ich sie gefragt, ob sie mit will. Juhu – sie will! Und eine andere Bekannte, die auch schon mal in Ladakh war, kommt ebenfalls mit! Weil ich noch Freundin Andrea in Ladakh hatte und Kathmandu und Umgebung sowieso schon kenne, was die klassischen Sehenswürdigkeiten angeht, fliegen die beiden heute schon los und bekommen ein Programm im Kathmandutal vom dortigen Kollegen. Und am 29. stoße ich dann dazu.

 

 

Also Mustang…. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich das erste Mal davon hörte. Da konnte man dort nur hintrekken. Und das hat zum Beispiel Manuel Bauer gemacht, ein sympathischer schweizer Fotograf, der lange Hauptfotograf des Dalai Lama war. Von dem weiß ich einiges. Z.B. auch, dass es dort ähnliche Wasserprobleme wie in Ladakh/Zanskar gibt und ein Ort (u.a. mit seiner Hilfe) bereits umgezogen ist.

 

Und dann habe ich interessanterweise über mein Yangla Tours schon mehrfach Mustang-Reisen verkauft – immer waren die Gäste glücklich. Bei Diamir hab ich mich noch mehr mit der Region und den Möglichkeiten beschäftigt und zusammen mit einem lokalen Guide eine Reise ausgedacht, wo hauptsächlich Tageswanderungen bei sind, auf die man aber auch verzichten könnte. Fand ich ein tolles Konzept. Und so ähnlich wird unsere Reise auch aussehen. Nur, dass wir flexibler sind. Wir haben eine Guide und ein Auto für eine Anzahl von Tagen und keine Unterkünfte für die Zeit dort vorgebucht (Kathmandu und Pokhara schon). Mir ist diese Flexibilität so wichtig, weil man ja nicht weiß, wie das mit dem Regen ist und auch der Höhe, also ob wir eher schneller hin fahren und auf dem Rückweg Zeit haben oder anders herum. Also viel Flexibilität ist sowieso nicht, da man das Permit doch datumsgenau machen muss und wir sowieso nicht so wahnsinnig viele Tage haben.

 

Gasse

 

Ich bin jedenfalls gespannt, wie es nach Kagbeni ausschaut und ggf. auch in Orten davor. Angst habe ich vor dem Regen und den Straßenschäden. Schirm und Regenjacke liegen bereit. Wenn man jedenfalls Leuten erzählt, dass man nach Mustang reist, leuchten eher die Augen auf mit ein bisschen Neid darin. Ich hoffe, die Erwartungen sind jetzt nicht zu hoch gesteckt!

 

Ute und Beate sind jetzt schon auf dem Weg, ich verabschiede mich übermorgen von Ladakh.