
Nach anfänglichen Wolken lockerte der Tag schnell auf und wir fuhren Richtung Grenze. 22 km nördlich von Lo Manthang ist der Kora-la, ein etwas über 4.660 m hoher Pass an der Grenze zu Tibet/China. Durch die geringe Höhe eignet er sich eigentlich bestens zum Warenhandel. Auf tibetisch/chinesischer Seite hat man auch gut vorgesorgt mit sehr guter Straße und Grenzeinrichtungen. In Nepal schaut es etwas mau aus. Von daher ist der Handel hier etwas geringer und auch erst seit 2023 gut möglich. Bis dahin gab es nur halbjährlich veranstaltete große „Melas“, d.h. Märkte, wo die Bevölkerung zum Warentausch und -kauf an der Grenze zusammen kam. Leider konnten wir nicht dichter heran und gucken, die Zone war tabu für westliche Reisende.
Aber diverse Kilometer davor gibt es in Chhoser Höhlen und Klöster anzuschauen. Das erste Kloster war alt und mit Fotoverbot. Das zweite war neu und riesig und noch nicht ganz belebt.




Was übrigens sehr nett ist: man bekommt beim Besuch immer einen großen Bonbon geschenkt. Chinesische Produktion.