
Es wird schon gegen 5:00 Uhr hell und da ich früh zu Bett bin, bin ich dann auch immer so langsam aufgestanden. Bzw. ich habe mir einen Sitz im Zelt gebaut und heißes Wasser aus meiner Thermoskanne getrunken und die Landschaft angeguckt. Ich dachte, es sei kalt und setzte eine Mütze auf, aber die brauchte ich gar nicht.

Dann habe ich die Sachen gepackt, mich angezogen, das Zelt angefangen abzubauen (nur zum Zusammenrollen brauchte ich Hilfe, meine kleinen Hände kriegen es einfach nicht klein genug gedrückt für den Zeltbeutel) und bin zum Frühstück zu den Pferdemännern. Und gegen 7:30 Uhr bin ich dann üblicherweise los während die Beiden alles fertig einpackten und auf die Pferde luden.



Eigentlich hatte es einen Pfad zum 4.6xx m hohen Pass Kichen-la gegeben, aber wir gingen anders. Weglos zweigten wir von diesem Tal ab und gingen hinauf auf einen 4.730 m hohen Bergrücken. Ich finde das weglose Gehen etwas beschwerlicher und war mir manchmal bisschen unsicher, ob ich richtig war. Aber dann kamen auch schon die Pferde.



Der Bergrücken hatte keine deutliche Markierung für einen Pass oder so, aber war einfach toll in seiner Weite und dem Blick in das nächste Tal. Ein bisschen weiter unten gab es aber ein imposantes Steine-Stoff-Gebilde. Und viel weiter rechts daneben war der korrekte Pass, wo ich aus Neugier hin lief um auch da zu gucken.









Das mit diesen Wolken und Sonnenflecken war toll zum Gucken und Knipsen. Ich war froh und glücklich.